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Projekt

„Sanfte Mobilität schafft mehr Lebensqualität und fördert Kindergesundheit“

 

„Nachhaltige Mobilität“ ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebensstilmodells der ARGE Schöpfungsverantwortung. Durch nachhaltige Mobilität und der damit verbundenen Reduktion des motorisierten Individualverkehrs ist es jedem/jeder Einzelnen möglich seinen individuellen Beitrag zum Klima-, Umwelt- und Lebensschutz zu leisten.

Die ARGE Schöpfungsverantwortung richtet sich mit diesem Projekt gezielt an Kirchen und kirchennahe Institutionen aber ebenso an die Zivilgesellschaft und Politik.

Eine weitreichende Aufbereitung und Verbreitung des Themas „sanfte/nachhaltige Mobilität“ soll einerseits die kirchliche Aufmerksamkeit entsprechend auf aktuelle Fakten und Möglichkeiten zu Haltungsänderung im Sinne ihres Lebensschutzauftrages gelenkt, und andererseits die Gesellschaft für ein verantwortungsbewusstes Mobilitätsverhalten sensibilisiert werden.

Information & Unterstützung
Die ARGE Schöpfungsverantwortung unterstützt die Entscheidungsfindung mit  einschlägigen Informationsmaterialien und Behelfen wie Info-Folder, Factsheets, Dossier , Liturgischen Elementen und stellt dazu Informationsmaterial zur Verfügung, Sie führt Umfragen in kirchennahen Einrichtungen durch und berät über Fördermöglichkeiten für Maßnahmen im Bereich der Errichtung von Fahrradabstellplätzen. Anregungen für die Mobilitätswoche!

Straßenaktionen – Kinder mobil aktiv
In Zusammenarbeiten mit zahlreichen NGOs war die ARGE Schöpfungsverantwortung Mitinitator des „Rasen am Ring“ (Wiener Ringstrasse) am Europaweiten Autofreien Tag (EAT), jeweils am 22. September, diese Veranstaltung stieß bei Politik und Wirtschaft jedoch auf Widerstand und wurde seit 2016 nicht mehr genehmigt.

 

Newsletter & Service: Anmeldung

 

Die im Rahmen des Projekts "Sanfte Mobilität schafft mehr Lebensqualität und fördert Kindergesundheit" entstandenen Publikationen stehen nun zur Verfügung:

Download:

 

Die aufgelisteten Druckwerke können auch gegen einen Unkostenbeitrag bestellt werden.
Senden Sie einfach ein Mail an office@argeschoepfung.at.

Die ARGE Schöpfungsverantwortung informiert:

Sämtliche Publikationen: Studien, themenzentrierte Dossiers, Orientierungshilfen, Behelfe für die Lebenspraxis, Umfragen, umwelt- und gesellschaftspolitische Interventionen, Bildungsarbeit & Umsetzungsprojekte, können nur mit Hilfe unserer "Freiwilligen MitarbeiterInnen" und Beiräte, sowie mit Beiträgen aus Fördermitgliedschaften und Spenden, realisiert werden.
Wir bitten um Verständnis, wenn wir Ihnen aus aktuellem Anlass eine FÖRDERMITGLIEDSCHAFT nahelegen. Helfen Sie mit die unabhängige und tatkräftige Umweltarbeit der ARGE Schöpfungsverantwortung fortzuführen.

Fördermitgliedschaft

Spenden bitten wir auf unser Konto bei der Erste Bank
(IBAN:  AT 12 2011 1292 5730 9601) zu entrichten.

Wir danken für Ihr Verständnis
Der Vorstand

 

Aus den vergangenen Jahren: 

 

Eindrücke vom Aktionstag Mobilität und vom Rasen am Ring 2013, Video-Ausschnitt des Vortrags von Klaus Renoldner

 

 

Mobilitätsprojekt 2012 - Wege hin zur nachhaltiger Mobilität in Kirche und Gesellschaft 

Wege hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität – Systemwandel jetzt!

Mit diesem Schwerpunktprojekt setzt die ARGE Schöpfungsverantwortung  Impulse für eine Mobilität, die sowohl auf eine gesunde Entwicklung von Kindern als auch auf die Erhaltung der Lebensräume in Stadt und auf dem Lande zielt. Für einen Umstieg, der vor allem ein Umdenken erfordert, gibt es viele Möglichkeiten. Diese zeigen wir auf und bieten dafür Information und Kooperation an. Die Zeit drängt, wie die folgenden Fakten zeigen:

Schadstoffemissionen des Verkehrs steigen weiter an

In den letzten 20 Jahren ist die Verkehrsleistung des Pkw-Verkehrs um 32 Prozent gestiegen, jene des Personenverkehrs auf der Bahn dagegen nur um 19 Prozent. Die zu Fuß oder per Fahrrad zurückgelegten Kilometer sind sogar zurück gegangen.
Der Trend der weiter ansteigenden Motorisierung hält auch in den letzten Jahren an. Das spiegelt sich auch im wachsenden Schadstoffausstoß wider. Österreich verfehlt als einziger EU15-Staat das für die Jahre 2008 bis 2012 festgelegte Kyoto-Ziel. Im Jahr 2010 wurden in Österreich 84,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent ausgestoßen. Damit wurde der vereinbarte Zielwert um 15,8 Millionen Tonnen oder 23 Prozent überschritten. Hauptverantwortlich dafür ist der Sektor Verkehr, dessen Emissionen vom Jahr 1990 bis 2010 um 61 Prozent gestiegen sind. Grund für die stark steigenden Emissionen ist die hohe Erdölabhängigkeit des Verkehrs, vor allem des Pkw- und Lkw-Verkehrs.
Alle übrigen Sektoren (Haushalte, Industrie, Landwirtschaft und Dienstleistungen) haben ihre Emissionen im selben Zeitraum sogar um 3,5 Prozent reduziert.

Die Luftverschmutzung in der EU, vor allem durch Feinpartikel und bodennahes Ozon, verursacht derzeit jährlich den vorzeitigen Tod von etwa 370 000 Bürgern und verkürzt die durchschnittliche Lebenserwartung im Schnitt um neun Monate.
In Wien hat der Staubniederschlag vor allem entlang viel befahrener Straßen stark zugenommen.

Schöpfungsverantwortung ist Handlungsauftrag

Daraus ergibt sich ein Auftrag für Christinnen und Christen, konkrete Änderungen im Mobilitätsverhalten selbst und in Gemeinschaften zu fördern. Der Theologe Markus Vogt betont, dass Schöpfungsverantwortung keine bloße abstrakte Lehre, sondern als eine Wahrheit von praktischer und gemeinschaftsbildender Bedeutung ist. „Der Schöpfungsglaube ist eine Tat-Sache, ein Handlungsauftrag“, so Vogt.

In der Tat – Wir können Anteil haben an einer zukunftsfähigen Mobilität

Die ARGE Schöpfungsverantwortung setzt sich daher seit vielen Jahren für eine „sanfte Mobilität“ in Kirche und Gesellschaft ein. Sie gibt dazu zahlreiche Informationen, Anregungen und Hilfestellungen, wie Radfahren mit einer Mehrfachwirkung auf Umwelt und die eigene Gesundheit, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, autofreie Tage das ganze Jahr über – selbst gewählt und ersichtlich gemacht, Fahrgemeinschaften, Fuhrparkumstellung, Umstieg auf Fahrräder und Elektromobilität, Bildung von Fahrgemeinschaften, „Pedibus“ für den Schulweg, „Regenschirm statt Autodach“, Forderung von mehr Radinfrastruktur etc.

Die Taten jeder und jedes Einzelnen können ein Anstoß zu einer notwendigen gesellschaftspolitischen Wende sein und sowohl die eigene Lebensqualität als auch jene des Umfelds steigern.

Nimm autofrei! Mobilitätswoche – Europaweiter Autofreier Tag am 22. September

Im Zuge des ARGE-Projekts 2012 „Wege zur nachhaltigen Mobilität in Kirche und Gesellschaft“ werden Zahlen, Daten und Fakten zum Verkehr sowie Lösungsansätze, gesetzliche Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Mobilität erstellt und allen kirchlichen Einrichtungen und Interessierten zur Verfügung gestellt.

In Kooperation mit zahlreichen Organisationen war die ARGE Schöpfungsverantwortung beim Rasen am Ring 2012 am 22. September in Wien mit einem Info-Stand, Geschicklichkeitsspielen und einem Klima-Verkehrsquiz für Erwachsene und Kinder vertreten. Hauptpreis war ein Fahrrad von klima:aktiv.

Mobilitätswoche und Europaweiter Autofreier Tag vom Klimabündnis Österreich fallen in die „Schöpfungszeit“ (1. September bis 4. Oktober eines jeden Jahres). Die Schöpfungszeit gilt für alle Christen als intensive Auseinandersetzung mit der ökologischen und sozialen Krisensituation, sie ist ein „Impuls für einen Lebensstil, der dem Klimawandel Einhalt gebietet“ (III. EÖV Sibiu 2007). Über überregionale Initiativen in Zusammenhang mit „Mobility“ informieren auch das Europäische Christliche Umweltnetz ECEN (www.ecen.org) und Ökumenischer Rat der Kirchen (www.oikoumene.org).

Weitere Informationen über den Autofreien Tag und die Aktivitäten wie Regionalbahntag im Rahmen der Mobilitätswoche von 16. bis 22. September des Klimabündnis sind unter www.mobilitaetswoche.at abrufbar.

Klimaschutz ist Lebensschutz!

 

 


 

Vortrag & Workshop von Dr. Renoldner :

 

 

„MOBILITÄT – GESUNDHEIT – NACHHALTIGKEIT“
Welche Mobilität ist - global gesehen - mit Gesundheit und Nachhaltigkeit verträglich?

Laut des 1997 verfassten Kyoto-Protokolls darf jede Österreicherin und jeder Österreicher im Durchschnitt 8,3 t CO2 pro Jahr produzieren, wenn Österreich die Kyoto-Ziele einhalten will. Derzeit sind es aber über 11 t. Schon 4.000 km, die mit einem kraftstoffbetriebenen Pkw zurückgelegt werden, verursachen 1 t CO2. Gerade das persönliche Mobilitätsverhalten birgt ein enormes Einsparungspotential. So kommt man z. B. mit einem Elektroauto bei gleicher CO2-Ausstossmenge 18.000 km weit, mit der österreichischen Bahn 50.000 km. Mit dem Fahrrad schafft man 1 Mio. km*.

*Angaben jeweils unter Berücksichtigung der CO2-Emissionen, die bei der Produktion des Verkehrsmittels entstehen.

Inhalt des Vortrages - download

Homepage von Dr. Renoldner


Ärzte über Gefahren des Feinstaubs für die Gesundheit

Hans-Peter Hutter, von Ärzte für eine Gesunde Umwelt:

"Durch die Feinstaubbelastung verkürzt sich die durchschnittliche Lebenserwartung in Österreich um rund acht Monate. [...] Eine Temporeduktion vermindert die Feinstaubbelastung [...]. Die Gesundheit der Menschen ist schließlich wichtiger als ein höheres Tempo!" (www.feinstaubistdeinstaub.at)

Dr. Sylvia Hartl, Oberärztin an der Lungenabteilung im Wiener Otto Wagner-Spital:

"Die steigenden Asthma-Raten bei Kindern hängen unter anderem mit Feinstaub zusammen. Die Problematik ist schon seit 13 Jahren wirklich gut publiziert und der Zusammenhang mit Lungenerkrankungen ist nachgewiesen. Es besteht Handlungsbedarf". (www.feinstaubistdeinstaub.at).


 

 

Weiterführende Links:

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Titelblatt zum Dossier Mobilität

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Johannesgasse 16/1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 21-10-2017