ARGE Schöpfungsverantwortung kontakt newsletter bestellen sitemap impressum top_bar
top_bar
Home Button   Über unsThemenSchöpfungszeitUmweltbildungServiceSpendenNewsletter
Überblick
Nukleare Gefahr
Biodiversität
Europaarbeit: ECEN
Gentechnik
Klima
Kinder & Klima
Kirchliche Positionen
Lebensstil
Ökotourismus
Jugend & Junge Erwachsene
Theologie & Schöpfungsethik
Liturgie
Tierschutz
Mobilität
Wasserschutz
suche
 
spacer
Seite druckenSeite weiterempfehlen
spacer
 

Unser Lebensstil zeigt sich in der Art und Weise, wie wir unser Einkommen ausgeben, also wie wir konsumieren. Unser Konsum ist abhängig von unseren Werthaltungen, unseren Einstellungen, unserer Kultur und unseren materiellen Möglichkeiten. Konsum ist ein Mittel zur Darstellung unserer Persönlichkeit und wirkt sinnstiftend. Wie zahlreiche Indikatoren zeigen, ist unsere Art zu konsumieren, d. h. unser gegenwärtiger westlicher Lebensstil als nicht nachhaltig zu bezeichnen. Unsere Art zu konsumieren ist aber nicht starr, sondern verändert sich im Kontext einer permanenten Konsumkommunikation. Ein solch veränderter Konsum ist also möglich und im Sinne der nachhaltigen Entwicklung auch anzustreben. Die ARGE SVA hat daher ein Projekt zur Veränderung des Konsums durchgeführt.

 

Die Fragen der Zeit - Offenbarung

sind uns geläufig, aber sehen wir sie tief genug?
Das Zitat des Philosophen Panikkar führt zu einer tieferen Schau, die uns Lebenszusammenhänge erkennen und Haltungsänderungen vornehmen lässt:

„die Ökologische Krise stellt eine Offenbarung dar. Wenn man sie nicht als Offenbarung sieht, sieht man sie nicht genügend tief und ernst. Der bis jetzt stumme Kosmos schreit auf und spricht. Es handelt sich darum, dieses Geschrei zu hören, diese Sprache zu verstehen. Es geht nicht darum, aus
der Ökologie eine Religion zu machen, sondern die Religion wird ökologisch“.

 

Auszug aus dem Handlungskatalog:

 

Kultur des Lebens

HANDLUNGSKATALOG

für eine zukunftsfähige Lebens-Praxis

Produktion und Konsum von überflüssigen Gütern ziehen eine Spur der Vernichtung von lebensnotwendigen Voraussetzungen für das Leben auf diesem Planeten nach sich. Dieser erweiterte HANLDUNGSKATALOG klärt in knapper Form über die Zusammenhänge von Klima und Lebensstil auf und verweist auf wirksame Handlungsschritte für einen verantwortlichen, zukunftsfähigen Lebensstil.

In dieser erweiterten Ausgabe finden Sie am Beginn eine kleine theologische Begriffsklärung und Im Anhang eine Hinführung zum Energiesparen (Warum Energie sparen?), zur nachhaltigen Energieversorgung (mit richtiger Energie …), NO, Plastic ! (Kurzinformation), sowie zwei Beiträge zu Nachhaltigkeit und Kirche mit der Fragestellung „worin besteht die theologische Kompetenz im Umweltdiskurs“.
„Steuern Sie selbst!“ Stoffströme, Transit, Landschaftsschutz, gesunde Ernährung, gerechte Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt C02 Reduktion, mit den „Bilanzen der Gerechtigkeit“.

Dieses Erfolgsprojekt wurde von der Wirtschafts- Universität Wien, und für die „Bilanci di Giustizia“ Italia, vom Wuppertal Institut mit einer Studie begleitet - die Ergebnisse sind deckungsgleich, alle Probanden haben Ressourcen und Geld gespart, Lebensqualität und Freizeit gewonnen (s. auch Seiten 32 - 39

Der „Ökologische Fußabdruck“ als Gradmesser und die „Bilanzen der Gerechtigkeit“ (i. A. finden Sie die Eintragungslisten!) als Instrumentarium für einen geänderten Lebensstil, können dafür einen maßgeblichen Beitrag leisten.

Die christlichen Kirchen Europas haben die Notlage erkannt und den Zeitraum vom 1. September bis 4. Oktober („SCHÖPFUNGSZEIT“) in besonderer Weise der Anregung zu einem Lebensstil gewidmet, der dem Klimawandel Einhalt gebieten soll (III. EÖV, Sibiu 2007):

Wir empfehlen, dass der Zeitraum zwischen dem 1. September und 4. Oktober dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gewidmet wird, um den Klimawandel aufzuhalten.
Conference of European Churches (CEC) und Council of European Bishops' Conferences (CCEE)


Downloads

spacer
spacer
  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Johannesgasse 16/1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 09-03-2015