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II. Vatikanum

 

Konzil und Schöpfungsverantwortung



Auszüge aus den Texten des II. Vatikanums und des CIC

Sowohl das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) als auch der revidierte Codex des kanonischen Rechtes (1983) geben keine direkte Auskunft über das gebotene Handeln des katholischen Christen angesichts der heute rasant fortschreitenden Weltzerstörung. Die Zeit des Konzils war noch eine Zeit des ungebrochenen Fortschrittsoptimismus (Gaudium et spes 55) und die Kirche lebt mit der Hoffnung ihrer Zeit, dass zunehmender Fortschritt (technisch und wirtschaftlich) einen neuen Frieden bringen könnte . Man sah durchaus die wirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen, die das Konzil empfiehlt, hatten zuwenig die Lebensgrundlagen des Gemeinwohls im Blick.

Erst Anfang der 70-Jahre erwacht das Bewusstsein, dass die Erdoberfläche begrenzt und ihre inneren Schätze nicht unerschöpft sind (Bericht des Club-of-Rome, 1972).

Der Codex von 1983 wird gerne als „letztes Dokument des Konzils“ bezeichnet, denn es sieht sich als rechtliche Festschreibung der Reformen des II. Vatikanums....

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GEMEINSAME ERKLÄRUNG VON PAPST BENEDIKT XVI.
UND PATRIARCH BARTHOLOMAIOS I.

Auszug:

.... 6. In der gegenwärtigen Zeit wollen wir angesichts der großen Gefahren, denen die Natur und die Umwelt ausgesetzt sind, unserer Besorgnis Ausdruck geben im Hinblick auf die negativen Folgen für die Menschheit und für die gesamte Schöpfung, die sich aus einem wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt ergeben können, der seine Grenzen nicht erkennt. Als Religionsführer sehen wir es als eine unserer Pflichten an, alle Bemühungen zu ermutigen und zu unterstützen, die unternommen werden, um die Schöpfung Gottes zu schützen und den zukünftigen Generationen eine Erde zu hinterlassen, auf der sie leben können....

Gesamtes Dokument....


Papst Johannes Paul II
zu Umwelt- und Schöpfungsfragen

Während der Amtszeit von Papst Johannes Paul II, also seit 1978, haben sich die von den Menschen bewirkten Schäden in der Biosphäre, also der natürlichen Um- und Mitwelt der Menschen, stark vermehrt. Die Kräfte, die besonders stark zu dieser planetarischen Umweltzerstörung beigetragen haben, sind äußerlich vor allem in der Industrialisierung, im Verkehr, im wachsenden Konsumverhalten und ähnlichen Phänomenen zu finden. Die eigentlichen Triebkräfte hinter diesen äußeren Erscheinungen liegen im Inneren der Menschen und sind sehr komplex.

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob die Religionen allgemein, bzw. im Fall der sogenannten christlichen Welt der christliche Glaube, ausreichend Ressourcen zur Verfügung hat, um die Menschen von innen her zu einer Lebensänderung zu bewegen, weg von dem zerstörerischen Denken und Handeln hin zu einem umweltfreundlicheren und schöpfungsverantwortlicheren Denken und Handeln.

"Papst Johannes Paul II war von Anfang seines Pontifikates an für die ökologische Frage aufgeschlossen. Bereits in seiner ersten Enzyklika ,Redemptor hominis' geht er ... auf die Hintergründe der ökologischen Krise ein ..." schreibt Matthias Felber, SVD in seiner Diplomarbeit aus dem Jahr 1995 mit dem Titel "Ausgewählte Texte der kirchlichen Soziallehre, untersucht auf ihren schöpfungstheologischen und ökologieethischen Gehalt im Hinblick auf die Ökokrise." Wichtige Ausschnitte daraus sind in dieser Handreichung zu finden.

Diese Handreichung mit wichtigen Texten - vor allem, aber nicht ausschließlich - von Papst Johannes Paul II will eine Hilfe für alle Christen und Kirchen sein, um unseren christlichen Glauben mit Unterstützung der höchsten kirchlichen Autorität angesichts der Herausforderungen der gegenwärtigen ökosozialen Krisen neu zu durchdenken und in eine neue und umwelt- und schöpfungsfreundlichere Glaubenspraxis einfließen zu lassen.

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Schöpfungstheologie &
Schöpfungsspiritualität

 

Handreichung für die Pastoral

Zeitgemäße Pastoral

Seit mehr als 30 Jahren versuchen Philosophen, Naturwissenschafter und Theologen Antwort auf die zunehmende Bedrohung des Lebendigen durch den Menschen selbst zu geben.
Gleichzeitig wurden staatliche und kirchliche Handlungsrahmen für das Wohl künftiger Generationen entwickelt.
Die Agenda 21, die Handlungsempfehlungen der II. Europäischen Ökumenischen Versammlung von Graz 97, das Sozialwort der Kirchen, päpstliche und kirchliche Aussagen und Dokumente - welche Rolle können diese im kirchlichen Alltag spielen?
Im Suchen nach Lösungen müssen alle Handlungen auf dem Hintergrund des gegenwärtigen Wissensstandes bedacht werden.
Seit mehr als 100 Jahren ist vom „Ökologischen Menschen“ die Rede, welcher sich vom „Vorökologischen Menschen“ wie der „Blinde“ vom „Sehenden“ unterscheidet. In dieser Verantwortung befindet sich die Pastoral mit ihren vielfältigen Möglichkeiten, bezogen auf den „Tatort Leben“.
„Ökologische Sünden“ sind immer ein Angriff auf das Gemeingut, auf Gesundheit und Leben, schaffen soziale Not und gefährden den Frieden (Ressourcenkriege um Öl und Wasser nehmen weltweit zu). Verstößt unsere konsumorientierte verschwenderische Lebensweise nicht ständig gegen das 5. Gebot? Welche Bedeutung kommt diesen Verfehlungen in der Beichtpraxis zu?
Wer kann Hoffnung vermitteln, ohne selbst die Hand an den Pflug zu legen?
Zahlreiche Beispiele einer „ökologischen Pastoral“ kommen aus den Kirchen postkommunistischer Länder.
Wenn die Verhältnisse der vorhersehbaren Engpässe und Katastrophen erst eintreffen, dann werden jene Eltern und Seelsorger gut beraten gewesen sein, die schon heute Genügsamkeit, Solidarität und Standhaftigkeit gelehrt haben.

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HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

der Europäischen Ökumenischen Versammlungen

Graz 97:

Auszug:

Neue Praxis ökologischer Verantwortung, jetzt und im Hinblick auf kommende Generationen

5.1. Wir empfehlen den Kirchen, die Bewahrung der Schöpfung als Bestandteil des kirchlichen Lebens auf all seinen Stufen zu betrachten und zu fördern. Das könnte auch durch einen gemeinsamen Tag der Schöpfung geschehen, wie er vom Ökumenischen Patriarchat gefeiert wird.

Begründung: Es kommt angesichts der Bedeutung der ökologischen Problematik für die Zukunft der Menschheit darauf an, in den Kirchen das Bewusstsein dafür zu wecken und zu stärken, dass das Engagement für die Bewahrung der Schöpfung kein beliebiges Arbeitsfeld neben vielen anderen darstellt, sondern eine wesentliche Dimension kirchlichen Lebens bilden muß....

Gesamtes Dokument...

 

Sibiu 2007:

Auszug:

DAS LICHT CHRISTI SCHEINT AUF ALLE !

Empfehlung X: Wir empfehlen, dass der Zeitraum zwischen dem 1. September und 4. Oktober dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gewidmet wird, um den Klimawandel aufzuhalten.

Gesamtes Dokument...

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  Arbeitsgemeinschaft Schöpfungsverantwortung | Johannesgasse 16/1, 1010 Wien
E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 06-03-2013