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Sehr geehrte Empfänger unseres Newsletters!

„Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“ – diese Schlagworte des „Konziliaren Prozesses“ sind das Jahresthema unserer heurigen Newsletterserie. Ein Artikel wird sich diesmal der Beziehung zwischen Frieden und Schöpfungsbewahrung widmen.

So gängig der letztgenannte Begriff mittlerweile geworden ist, birgt der dennoch die Gefahr einer umgangssprachlich bedingten Verkürzung. Im ersten Beitrag – „Die Welt gerät immer mehr und mehr aus den Fugen“ – wird daher eine umfassendere Begriffsdeutung vorweggenommen.

Inwieweit eine echte Sorge für die Geschöpfe Gottes sich auch schlicht aus den 10 Geboten begründen lässt, belegt der Artikel „Du sollst nicht stehlen“. Ein weiteres wesentliches Gebot der Stunde ist allerdings auch „Abrüsten“. Dazu können wir mit positiven Nachrichten aufwarten!

Wie aber leider die Waffen noch nicht verstummt sind, so auch die ebenso gefährlichen Zwischenrufe der Klimaleugner. Eine neue, wissenschaftlich fundierte Argumentationshilfe gegen diejenigen, die entweder aus Berechnung oder aus Angst die Fakten abstreiten bzw. verdrängen, bietet der Beitrag „Der derzeitige Klimawandel IST menschengemacht!“

Lesen Sie aber auch unsere Kommentare zu den Themen „Gentechnik“ bzw. „Gesundheit und Gerechtigkeit“ und beachten Sie die angebotenen Behelfe zum Themenkreis Advent/Weihnachten. Im Anschluss an die einschlägige Mitmach-Aktion bieten wir wieder einen Auszug aus „Laudato Si“ zur Betrachtung.

Ihr Team der ARGE Schöpfungsverantwortung

„Der Krieg ist sehr verschieden vom Frieden“




"Die Welt gerät mehr und mehr aus den Fugen"

beginnt der Klappentext des Buches:

Religion & Spiritualität -
Ressourcen für die große Transformation,

ISBN-10: 3865817629

erschienen bei oekom München (Reihe politische Ökologie), 2016, mitherausgegeben von Misereor und Brot für die Welt

weiters (gekürzt): Repräsentanten verschiedener Weltreligionen mahnen daher einen Pradigmenwechsel im Umgang des Menschen mit seinesgleichen und der Natur ein, kirchliche Aktreure treiben die globale Nachhaltigkeitsdebatte mit voran, Religion und Spiritualität haben das Potenzial, zum Frieden und Schutz unserer Lebensgrundlagen beizutragen, schließlich treten alle religiösen Traditionen für Grundwerte wie die Bewahrung der Schöpfung und Achtsamkeit ein.

Besondes hervorheben unter all den bemerkenswerten Beiträgen möchten wir für Sie den von Prof. Dr. Marin Vogt (S. 106-111), der unter anderem erschließt:

"Der Imperativ "die Schöpfung bewahren", an den wir uns seit dem konziliaren Prozess in Europa gewöhnt haben, ist sinnlos, wenn damit gemeint ist, die Naur als ganze wie ein Fürsogeobjekt zu bewahren. Nur wenn man das, was an der Natur bewahrenswert ist, theologisch, ökologisch, ökonomisch, ästhetisch oder kulturell genauer beschreibt, ergeben sich normativ sinnvolle Aussagen."

"Nachhaltigkeit ist eine Zukunftsvorsorge, deren motivierende Hoffnung nicht Fortschrittsoptimismus ist, sondern die Vision eines gelungenen Lebens in den Grenzen der Natur. Eins solche Hoffnung jenseits von Fortschrittsoptimismus findet sich im christlichen Glauben: Sie basiert nicht auf der Vorstellung, dass alles immer besser werde und der Mensch eine vollkommene Gesellschaft schaffen könne, sondern im Gegentil auf einem existenziellen Bewusstsein der Grenzen des Menschen, das dann zum Heil und zur Hoffnung wenden kann, wenn der Mensch den Geschenkcharakter des Lebens und seine Angewiesenheit auf Gemeinschaft erkennt."


 

Konziliarer Prozess:

Wie hängen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zusammen?


Diesmal soll es um die Beziehung zwischen Frieden und Bewahrung der Schöpfung gehen.

 1) Friedensvision bei Jesaja

Eine der bekanntesten literarischen Ausgestaltungen einer eschatologischen Friedenszeit sind die folgenden Stellen beim Propheten Jesaja (EÜ):
Jes 11,6-8: Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.

Jes 65,25: Wolf und Lamm weiden zusammen, der Löwe frisst Stroh wie das Rind [doch die Schlange nährt sich von Staub]. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der Herr.

Konkreter und den Frieden schon für seine Jetztzeit (auch schon im Sinne einer eschatologischen Heilszeit) einfordernd spricht allerdings Jesus, wenn er die Feindesliebe verlangt: "Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen." (Mt 5,44) Mit diesem Durchbrechen der Spirale jeglicher Gewalt ist der Weg zu einem wirklichen Frieden geebnet.

In der Realität sind jedoch nach wie vor alle erdenklichen Formen von Unfrieden gegeben, bis hin zur schrecklichsten, dem Krieg.

2) Frieden als Abwesenheit von Krieg

Selbtverständlich bekannt ist, dass Friede weit mehr bedeutet als Nicht-Krieg. Trotzdem muss auch diese Minimalversion in unserer gewaltreichen Zeit als schon ganz wesentlich angesehen werden. Angesichts der Unsumme realer und drohender bewaffneter Konflikte ist jedes Bemühen um Beendigung bzw. Verhinderung solcher Eskalationen ethisch dringend gefordert.

3) Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Kriegerische Auseinandersetzungen bedeuten nicht nur für die betroffenen Menschen eine Katastrophe, sondern auch für die Natur – die Tier- und Pflanzenwelt sowie Boden, Wasser und Luft. Ökologische Desaster als Folgen von Kriegen sind z. B. verbrannte Erde, vernichtetes Ackerland, bewusste Zerstörung von Trinkwasserquellen, Abholzen von Rebstöcken und Obstbäumen, Vergiftung von Brunnen und Wasserläufen, radioaktive Verseuchung durch Atombomben oder einfach mit Uran angereicherte Munition, Bodenerosion, Verminung von Landstrichen und daher Unbrauchbarmachung für die Landwirtschaft.

Doch nicht nur die unmittelbaren Kriegshandlungen zerstören Lebensraum, auch die zivile Bevölkerung in den Krisengebieten sieht sich allzuoft genötigt, zur kurzfristigen Sicherung des Lebensbedarfes Raubbau an der Natur zu betreiben, wenn keine nachhaltige Landwirtschaft oder Energieversorgung mehr möglich ist. Auch die Flüchtlingsströme, Massen von Menschen auf kleinem Raum, belasten die Ökosysteme auf ihrem Weg, im Bereich der Lager, aber auch teilweise in den Zielländern.

Absolut evident ist also die Untrennbarkeit der Trias Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung!

Mag. Roland Zisser


 

 „die 10 Gebote“

von Hellmut Santer Superintendent i. R.

Prolog

Auf die Frage, was das Christentum sei, hat ein Bub geantwortet: „Christentum ist das, was man nicht darf.“

„Du sollst … Du sollst nicht…!“, so fangen die Zehn Gebote an. Das klingt nach Einengung meines Lebens, nach Beschränkung meiner Freiheit. Wie soll ich unbeschwert und glücklich sein können, wenn ich womöglich immer ein schlechtes Gewissen haben muss.

Die Zehn Gebote scheinen im Laufe der Zeit zur großen Bedrohung unseres Glücks geworden sein. Genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich sein wollen, nämlich Hilfen zum Glück und zur Entfaltung des Lebens.

Gott hat das Leben geschaffen. Er will es bewahren.

Wir wollen „etwas“ haben vom Leben. Gott will uns nicht nur etwas vom Leben schenken, sondern das Leben in seiner ganzen Fülle. Er will, dass uns das Leben „glückt“ – jedem persönlich und zugleich der Gemeinschaft der Völker und der Welt.

Und diese Gemeinschaft ist mitsamt der ganzen Schöpfung heute bedrohter denn je. Unsere Welt ist in eine Sackgasse geraten.

Lesen Sie [hier], was speziell das 7. Gebot mit „Schöpfungsverantwortung“ zu tun hat...


 

Friedensinitiativen

ICAN – Friedensnobelpreis 2017

Große Aufmerksamkeit erregte die die Auszeichnung der internationalen Kampagne ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) mit dem Friedensnobelpreis. Das jahrelange entschiedene Auftreten des Bündnisses zur Ächtung der Atomwaffen, dem 450 Friedensgruppen und Organisationen angehören, erhält nun diese Aufmerksamkeit, die eine selbstversunkene Gesellschaft und ihre Politiker wachrütteln soll. Werden nun die Jungen die Welt retten? ICAN ist eine relativ junge Organisation, deren Generalsekretärin, Beatrice Fihn, selbst erst 34 Jahre zählt, ihre Mitarbeiter sind jünger als 35 Jahre.

ICAN Austria

Der österreichische Zweig der internationalen Kampagne ist Mitglied des globalen Bündnisses, in welchem über 460 Organisationen aus 100 Ländern aktiv sind. Der seit 2013 e. Verein ist  noch ein junger Akteur, der sich für eine gewaltfreie Konfliktlösung und die Wahrung der Menschenwürde einsetzt. Die Organisation hat den Prozess für das Zustandekommen des UN-Vertrages für ein Verbot von Nuklearwaffen belgeitet und engagiert sich nun für die Anerkennung und Ratifizierung. Mehr über die nationale wie internationale Tätigkeit von ICAN Austria, zu welcher u. a. die Veranstaltung von Workshops, politischer Dialog, und Publikationen gehören, finden Sie hier …….


 

„Abrüsten ist das Gebot der Stunde“

Ein Appell an die deutsche Bundesregierung, dem Aufrüsten ein Ende zu setzen. Die Initiatoren fordern die Politik auf, der Sehnsucht der Menschen nach friedlicher Zusammenarbeit der Völker Rechnung zu tragen und sich ihrer Bedeutung und damit Verantwortung in der internationalen Politik bewusst zu sein.

Zu den Erstunterzeichnern zählen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, über Partei- und sonstige Grenzen hinweg, Wissenschafter, Künstler, Soziologen, kirchliche Organisationen, Gewerkschaften, Historiker, Entwicklungsexperten, Friedensinitiativen u.v.m.

weitere Informationen und Listen zum Sammeln auf der Webseite www.abruesten.jetzt




Atomwaffenverbot


Ein Meilenstein? UN-Vertrag zum Atomwaffenverbot im Juli verabschiedet.

Im Juli 2017 haben sich 122 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen auf ein Verbot aller Nuklearwaffen verständigt, der vertraglich geregelt in einem Abkommen zur Unterzeichnung in New York aufliegt. Mit diesem Vertrag verpflichten sich die Länder, „nie, unter keinen Umständen“ Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anzuschaffen, zu besitzen oder zu lagern. Wenngleich sich auch die Atommächte (9) von den Verhandlungen fernhielten, wächst die Ablehnung atomarer Aufrüstung weltweit.

An der Konferenz beteiligten sich 124 der 193 Mitgliedsstaaten der UN, darunter Österreich als Mitinitiator! Die vertretenen Politiker wissen sich von einer breiten Beteiligung der Bevölkerung, der Zivilgesellschaft, unterstützt!
Mahnwache zur Abschaffung aller Atomwaffen und eine diplomatische Lösung der Krise in Nordostasien“ wurde im Vorfeld der UN-Konferenz in Wien von folgenden Organisationen abgehalten:

Vatikan-Außenminister Gallagher forderte bei der UN-Vollversammlung neue Verhandlungen mit Atommächten über Kernwaffenstopp.

UN-Generalsekretär Guterres sprach mit Blick auf die verheerenden Konsequenzen des Einsatzes von Atomwaffen von einem „Meilenstein“, den diese Vollversammlung setzt. Das Ende der „Endzeit-Waffen“?

UN – Atomwaffen Verbotsvertrag - hier...


 

 

Der derzeitige Klimawandel IST menschengemacht!

Selbst die unseriösesten Politiker und deren gekaufte Wissenschafter wagen nicht mehr, die Tatsache des aktuell stattfindenden und das Leben auf unserem Planeten akut bedrohenden Klimawandels zu leugnen. So versuchen sie nun, die Anklage, die Erd-Erwärmung sei anthropogen (von Menschen verursacht), als nicht beweisbar hinzustellen.

Die wissenschaftlich präzise erhobenen und unbestreitbaren Fakten sprechen allerdings eine andere Sprache.

UnivProf. Dr. Bernd Lötsch (früherer Direktor des NHM und Mitglied im Wissenschaft-lichen Beirat der ARGE SVA) präsentiert und kommentiert in seinem Artikel  KLIMA-KONTROVERSEN die neuesten einschlägigen Forschungsergebnisse und kommt darin zu dem „Facit: Ebenso wie die Ermittlungen der Sonnenfleckenaktivitäten haben auch diese paläo-klimatologischen Untersuchungen gezeigt, daß es KEINE so raschen natur-gegebenen (das heißt außermenschlichen) Faktoren gibt, welche als Verursachung des momentan raschen Global Warming samt Häufung extremer Wetterereignisse der letzten drei Jahrzehnte in Frage kommen. (…) Klima-Anomalien müssen fast ausschließlich auf die steigende Anreicherung kosmischer Energie in der Gashülle unseres Planeten durch den atmosphärischen Treibhaus-Effekt zurückgeführt werden.“


Eine gekürzte Fassung seines Artikels finden Sie hier...


 

Gewaltiges in der Welt …. Oder Paranoia?

„Mein ganzes Leben hatte ich das komische, unerklärliche Gefühl, irgendetwas ginge vor in der Welt, irgendetwas Gewaltiges, vielleicht sogar Böses, und niemand könne mir sagen, was das sei.“
„Nein“, sagte der Alte, „das ist nur eine ganz normale Paranoia. Die hat jeder im Universum.“
„Jeder“, fragt Arthur. „Na wenn das jeder hat, vielleicht bedeutet das irgendetwas! Vielleicht, dass außerhalb des Universums ….“
„Vielleicht. Wen kümmert´s?, sagte Startibartfaß, ehe Arthur noch weiter in Fahrt kommen konnte. „Vielleicht bin ich zu alt oder zu müde“, fuhr er fort, „aber ich glaube halt, dass die Chancen herauszufinden, was wirklich vor sich geht, so lächerlich klein sind, dass man sich bloß sagen kann: Schlag´s aus dem Sinn und sieh zu, dass du was Nützliches tust.“


Aus „Hitchhiker´s Guide to the Galaxy“ von Douglas Adams.




Kommentare

Die neue Gentechnik und ihre Probleme

Die neuen Methoden der Gentechnik, das „genom editing“ wie CRISPR Cas haben zu einem regelrechten Hype geführt. Da Gene damit punktgenau verändert werden können, fallen Probleme, die man mit der „alten“ ungenauen Gentechnik hatte, weg. Auf der ganzen Welt wird damit gearbeitet. Die Technik ist nicht nur genauer, sondern auch um vieles einfacher und billiger als die klassische Gentechnik, was zu ihrer raschen Verbreitung geführt hat.

Damit beginnt auch die bisherige Scheu, am Menschen herumzubasteln, wegzubröckeln. Die Keimbahntherapie, bei der der ganze Mensch und all seine Nachkommen verändert werden, war bislang tabu. Dieses Tabu ist bereits gefallen, es wurde von Experimenten mit menschlichen Embryonen berichtet – Embryonen, die dann vernichtet wurden. Dabei ist interessant, dass Emmanuelle Charpentier, die an der Entwicklung von CRISPR Cas beteiligt war, sich klar gegen die Anwendung am Menschen aussprach.  Die Wissenschaft ist auf dem versuchten Weg zum Designerbaby. Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel


 

Gesundheit und Gerechtigkeit:

Vielleicht werden Sie fragen, was hat Gesundheit mit Gerechtigkeit zu tun? Für mich als Ganzheitsmediziner und TCM-Arzt sehr viel.

Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit ist tief in unserem menschlichen Wesen verwurzelt. Nicht umsonst heißt es in der Bibel, dass die Menschen nach Gerechtigkeit dürsten. Dieser Aussage zufolge ist Gerechtigkeit mit dem Wasser vergleichbar, ohne das wir nicht leben können, d. h. Gerechtigkeit ist eine Lebensgrundlage für uns Menschen und für ein friedliches Zusammenleben in Gemeinschaften. Wird diesem Bedürfnis nicht Rechnung getragen, entstehen in uns Menschen sehr starke Gefühle und Emotionen wie Enttäuschung, Wut, Zorn, Aggression etc. Und Emotionen und Gefühle spielen in der TCM eine sehr wichtige Rolle und können den Energiefluss des Qi blockieren und nachhaltig stören, was in der TCM als wichtige Ursache für Krankheiten und Schmerzen gesehen wird. Deshalb ist für mich Ungerechtigkeit und der Umgang damit eine Krankheitsursache und deshalb sind Maßnahmen, die Gerechtigkeit fördern und schaffen, gesundheitsfördernde Maßnahmen.

Ist unser Rechtsstaat gerecht? Hier gelangen Sie zum vollständigen Artikel


 

much to do!

Mitmach-Aktionen

Advent/Weihnacht

Anregungen für die Vorbereitung auf das Friedensfest Weihnacht – es liegt in unseren Händen.

 


 

 

 

„Weihnachts-Anstatt-Aktion“

Der Entwicklungshilfeclub verknüpft seit vielen Jahren die Tradition des Schenkens zu Weihnachten damit, Menschen in Not zu helfen – durch ein kleines, Kontinente überschreitendes Geschenk mit großer Wirkung: ein Stück Projekt in Form eines Billets – anstatt eines herkömmlichen Geschenks. Ab € 10.—leisten Sie einen Beitrag zur Hilfestellung in von Not heimgesuchten Ländern. Ein Beitrag zur „Vor-Ort-Hilfe“!

Zu bestellen unter https://entwicklungshilfeklub.at/weihnachts-anstatt-aktion-2017/


 

 

Papst

Papst Franziskus: Die Religionen im Dialog mit den Wissenschaften

Andererseits wird jede technische Lösung, die die Wissenschaften beisteuern wollen, machtlos sein, die schweren Probleme der Welt zu lösen, wenn die Menschheit von ihrem Kurs abkommt, wenn die großen Beweggründe, die das Zusammenleben, das Opfer und die Güte möglich machen, in Vergessenheit geraten. In jedem Fall wird man an die Glaubenden appellieren müssen, in Übereinstimmung mit ihrem Glauben zu leben und ihm nicht mit ihrem Tun zu widersprechen; man wird sie ermahnen müssen, sich wieder der Gnade Gottes zu öffnen und zutiefst aus den eigenen Überzeugungen von Liebe, Gerechtigkeit und Frieden zu schöpfen.

(Auszug aus LAUDATO SI, 200)


 

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