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Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

17 Jahre vor der Jahrtausendwende kam es auf der Vollversammlung des Weltkirchenrates in Vancouver zur Einigung auf einen „konziliaren Prozess gegenseitiger Verpflichtung auf Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.“

17 Jahre nach der Jahrtausendwende greift die ARGE Schöpfungsverantwortung zum wiederholten Male diese Thematik auf und macht es zu ihrem Jahresthema. Der Grund dafür liegt in den tiefgehenden Zusammenhängen zwischen diesen drei Bereichen. Angesichts der aktuellen weltpolitischen und weltökologischen Situation sind alle drei Bereiche – jeder für sich, aber natürlich jeder erst recht in seinem Zusammenwirken mit den beiden anderen – massiv gefährdet. Wir wollen in diesem Jahr besonders diese Zusammenhänge aufzeigen und natürlich Wege aus der Krise aufzeigen.

Zusätzlich erwartet Sie in diesem Newsletter
ein erster Bezug zum Thema Abgasskandal, das wir in weiterer Folge noch genauer aufgreifen werden, ganz aktuell, ein Aufruf, das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TISA zu unterzeichnen, eine Mitmachaktion zur Eindämmung des Wettrüstens sowie wie gewohnt zwei Buchtipps.


 

Konziliarer Prozess:


Wie hängen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zusammen?

Diesmal soll es um die Beziehung zwischen Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gehen.

1) Gerechtigkeit

"Eine [...] fundierte Rede von Gerechtigkeit kann sich [...] nicht auf Fragen von Güterverteilung und Chancengleichheit beschränken. Vielmehr sind derartige Aspekte materialer Ethik im Horizont grundlegender theologischer Fragestellungen zu reflektieren, was zugleich deutlich macht, dass mit dem Thema "Gerechtigkeit" metaphysische und religiöse Dimensionen berührt werden." (Jens Schröder: Gerechtigkeit als Thema biblischer Theologie. Ein neutestamentliches Votum, Antrittsvorlesung 24. Juni 2010, Humboldt-Universität Berlin, Theologische Fakultät)

Biblisch gesehen muss "Gerechtigkeit" von zwei Blickwinkeln her betrachtet werden:  >>Link zum vollständigen Artikel<<


Gabi Eder / pixelio.de


Den Automotor nicht im Stand laufen lassen!

Ein Umweltskandal, der die Öffentlichkeit seit September 2015 beschäftigt und noch lange nicht abgeschlossen sein wird, ist der sogenannte "Abgasskandal", von dem nicht nur VW betroffen sein soll. Die ARGE Schöpfungsverantwortung wird sich heuer eingehender den Konsequenzen dieser betrügerischen Machenschaften zuwenden. Generell darf bei der Anklage für VW jedoch nicht übersehen werden, das jeder Ausstoß von Giftstoffen in die Atemluft einen Skandal darstellt (mehrere Millionen Todesopfer weltweit jährlich als Folge der Autoabgase!), was aber von den Automagazinen und sonstigen Zeitungen in ihren Abgasskandal-Artikeln stets verschwiegen wurde. Wie gedanken- und gewissenlos etliche AutofahrerInnen unabhängig von irgendwelchen Abgaswerten ihrer Fahrzeuge diesbezüglich handeln, offenbart sich verstärkt in den Wintermonaten. Dass selbst solche Umweltvergehen nicht nur dem eigenen Auto schaden, sondern auch strafbar sind, zeigt der folgende Artikel:   >>Link zum vollständigen Artikel<<


 

Nun ist es so weit, mit Montag den 23. Jänner startete für ganz Österreich das

VOLKSBEGEHREN gegen TTIP, CETA und TISA.

Mehr dazu unter http://www.volksbegehren.jetzt/

Alle wahlberechtigten ÖsterreicherInnen haben in der Woche vom 23. Jänner bis einschließlich 30. Jänner 2017 um 16 Uhr die Möglichkeit, in den Gemeinde- und Bezirksämtern das Volksbegehren gegen TTIP, CETA und TISA zu unterschreiben.

Für die Einleitung des Volksbegehrens wurden mehr als 40.000 Unterschriften am 22. August 2016 im Innenministerium eingereicht. Diese gelten bereits für das laufende Volksbegehren!

VOLKSBEGEHREN – Instrument für Direkte Demokratie:

Die ARGE Schöpfungsverantwortung berichtete bereits wiederholt im Newsletter und auf Info-Veranstaltungen über die geplanten Freihandelsabkommen und deren Folgen.

Die Entscheidung liegt nun an Ihnen!

Als kirchliche Umweltorganisation war die Arbeitsgemeinschaft am Erfolg des Gentechnik-Volksbegehrens 1997 mit 1,227.000 Mio Unterzeichnern maßgeblich beteiligt.



Geld für den Kampf gegen den Hunger
statt für Waffen! 


Ein wesentlicher Beitrag zu "Gerechtigkeit – Frieden – Bewahrung der Schöpfung"


Forden Sie den künftigen Präsidenten der USA auf, seine Pläne zur Senkung der Rüstungsausgaben umzusetzen!

Laut einer Meldung des GUARDIAN (https://www.theguardian.com/us-news/2016/dec/23/lockheed-f-35-fighter-project-in-doubt-after-trump-tweet-encourages-rival-boeing ) twitterte Donald F. Trump am 16. 12. 2016 (Ortszeit) die Produktion der neuen Kampffliegerserie F-35 der Firma Lockhead absagen zu wollen, da diese zu teuer seien. Obwohl damit keine Absage an Kriegsflugzeuge generell getroffen wurde, macht diese Aussage die Friedensaktivisten vieler Länder hellhörig und sie fordern ein Weitergehen in diese Richtung.

berichtet von Kosten für die Kampfjets von 1,4 Trillionen Dollar, während der Kampf gegen den Hunger "nur" 30 Milliarden Dollar und eine weltweite Trinkwasserversorgung 11 Milliarden jährlich kosten würde. Folglich töten diese Flugzeuge alleine schon durch ihre Produktion und den Übungsbetrieb aufgrund der Verschwendung und Vernichtung von Ressourcen und die Auswirkungen auf die Umgebung ihrer Stationierungsorte.

Ausführliche Informationen über die katastrophalen Auswirkungen der neuen Waffen finden Sie unter...

Link zur Petition, einer Petition, bei der Sie Ihre Unterschrift unter die Forderung, die Produktion von F-35 einzustellen, setzen können.

Die ARGE Schöpfungsverantwortung unterstützt diese Initiative, die exakt ihrem Jahresthema 2017 "Gerechtigkeit – Frieden – Bewahrung der Schöpfung" entspricht. Sowohl im ökologischen als auch im theologischen Bereich gehen Frieden und Umweltschutz Hand in Hand. Sie entspringen derselben Geisteshaltung und das Fehlen des einen bedeutet immer eine Gefährdung des anderen. Daher bedeutet "Schöpfungsverantwortung" auch stets einen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit.


 

 

Buchtipps:


Manfred Lütz

Wie sie unvermeidlich glücklich werden

Gütersloher Verlagshaus, 2015, ISBN 978-3-579-07099-5

ZUM GLÜCK - EIN NEUER LÜTZ!

Der Psychiater und Psychotherapeut Manfred Lütz, Autor von »Irre! Wir behandeln die Falschen!«, schreibt ein fulminantes Buch über Glückssucht und anderen ganz normalen Irrsinn. Er präsentiert die gesamte Geschichte der Philosophie locker und allgemeinverständlich als eine kleine Geschichte des Glücks. Vor allem aber weist er ganz ernsthaft Wege, wie man tatsächlich unvermeidlich glücklich werden kann. Eine steile These - Manfred Lütz belegt sie mit verblüffenden Geschichten und schlüssigen Argumenten - witzig, durchdacht und scharfsinnig.

Am Ende wundert man sich, warum so viele glückshungrige Menschen so lange auf so viel >Glücksschrott< hereinfallen konnten.

Manfred Lütz wurde am 18. März 1954 in Bonn geboren. Er studierte Medizin, Philosophie und Theologie. Seither ist er als Arzt, katholischer Theologe und Autor tätig. Seit 1997 ist Lütz Leiter des Alexianer Krankenhauses für psychisch Kranke in Köln.

Produktbeschreibung gekürzt aus: http://www.thalia.at/shop/home/rubrikartikel/ID43388597.html?ProvID=10907922


 

Markus Raschke

Gerechter Lohn wie im Himmel, so auf Erden

Echter Verlag; 2011; ISBN 978-3-429-03389-7

„Selig, ihr Armen … selig, die ihr jetzt hungert … Euer Lohn im Himmel wird groß sein.“
Was bedeutet diese biblische Verheißung? Und was bedeutet sie heute angesichts der Frage nach einem angemessenen Einkommen? Denn auch hierzulande wächst die Zahl derjenigen, die trotz Arbeit nicht genug zum Leben haben! Diesen Fragen geht Markus Raschke in drei Themenbereichen nach: Gerechte Löhne – Faire Preise – Ethische Zinsen

Dabei wird klar: Eine Orientierung an der biblischen Verheißung bedeutet keine Vertröstung auf ein „Jenseits“. Vielmehr ist sie Aufruf zum Einsatz für die Ausgeschlossenen und Zukurzgekommenen, zu Engagement für eine Welt, in der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit gelten.

Produktbeschreibung gekürzt aus:
https://www.amazon.de/Gerechter-Lohn-wie-Himmel-Erden/dp/3429033896




 

 

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E-mail: office(at)argeschoepfung.at  | Tel: +43 660-76 000 08 | letzte Änderung: 07-02-2017