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Papst Johannes  Paul II

Tschernobyl

26. April 2001 anläßlich des Empfanges von Vereinigungen, Bewegungen, Familien und Pfarreien, die Kinder aus der Region von Tschernobyl aufgenommen haben, und seines bevorstehenden Besuchs in der Ukraine

Tschernobyl Symbol für Atomgefahren

Wir alle denken in diesem Moment an den 26. April 1986, als sich in der Atomzentrale von Tschernobyl mitten in der Nacht eine furchtbare Explosion ereignete. Eine Giftwolke, die sich fortbewegte, bedeckte wenige Minuten später den Himmel über der ukrainischen Stadt Tschernobyl. Die tragischen Auswirkungen dieses schrecklichen Geschehens ließen nicht auf sich warten und erwiesen sich als viel schwerwiegender, als man sich vorgestellt hätte. Nicht ohne Grund sprach man von einer epochalen technologischen Katastrophe, durch die die Stadt Tschernobyl auf traurige Weise berühmt wurde und seitdem Symbol für die Gefahren ist, die mit der Nutzung der Atomenergie verbunden sind. 

Kinder von Tschernobyl und die kommenden Generationen

Wenn man an die tragischen Folgen erinnert, die durch den Unfall des Atomreaktors von Tschernobyl hervorgerufen wurden, denkt man an die kommenden Generationen, für die diese Kinder stellvertretend sind. Für sie muß eine Zukunft des Friedens, ohne Angst oder ähnliche Bedrohung vorbereitet werden. Das ist die Pflicht aller. Damit dies geschieht, sind gemeinsame technische, wissenschaftliche und menschliche Anstrengungen notwendig, um alle Kräfte in den Dienst des Friedens zu stellen unter Achtung der Erfordernisse des Menschen und der Natur. Von diesem Einsatz hängt die Zukunft des ganzen Menschengeschlechts ab. 

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Stellungnahme Past Johannes Paul II (2001)

Die (schwarze) Wolke


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